Ein Vorhaben von Claus-Dieter Rath
„Zur Fragilität der Bindungen. Zweifel an der Haltbarkeit des Worts“
Das nächste Seminartreffen: 15. März 2025 (17:15-19:00 Uhr), vor Ort und via Zoom.
Referent: Erik Porath
Walter Benjamins Unterscheidung eines allgemeinen Begriffs von Sprachlichkeit einerseits und der Sprache u. dem Sprechen des Menschen andererseits erweitert die üblichen linguistischen Bestimmungen über einen anthropozentrischen Horizont hinaus, jenseits von Konventionalismus und idealistischem Essentialismus.
Das mimetische Vermögen und der Bezug auf die Kategorie der Ähnlichkeit eröffnen ein Beziehungsgefüge, das sich nicht in funktionalen, jedenfalls nicht utilitaristischen Bestimmungen erschöpft. Es kommen neben Ähnlichkeit und Kontiguität andere relationale Bestimmungen ins Spiel („Sprache der Dinge“), die sowohl zu Sigmund Freuds Überlegungen zur Assoziation als auch Michel Foucaults Diskursanalyse in Beziehung gesetzt werden können.
Der Text für das Seminar (bitte im Voraus lesen):
Walter Benjamin, Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen, 1916.
https://www.textlog.de/
Termine für das erste Halbjahr 2025 (jeweils 17:15-19:00 Uhr):
- Sa. 11.1.2025 (nur online),
- Sa. 15.2.2025,
- Sa. 15.3.2025,
- Sa. 26.4.2025,
- Sa. 14.6.2025.
Hybridveranstaltung: vor Ort in der Psybi, sowie online per Zoom (die Zoomdaten werden etwa eine Stunde vor dem Veranstaltungsbeginn zugeschickt).
Anmeldung: Daria Lebedeva, kontakt@freud-lacan-berlin.de
Teilnahmegebühr: 10€ pro Sitzung (Studierende und Arbeitslose 5€).
Bitte überweisen Sie diesen Betrag an das Konto der FLG Berlin (Barzahlung vor Ort ist auch möglich):
IBAN: DE67 1004 0000 0572 7128 00
BIC: COBADEFFXXX (Commerzbank Berlin)